Derzeit finden Bauarbeiten für die Errichtung einer Hochwasserschutzmaßnahme in Mühlfeld bei Straße zum Dorfgemeinschaftshaus und ehemaligem Milchhaus statt. Auf Grund einer Absenkung (bis zu 40cm) im Kurvenbereich soll ein Wasserstau bei Auftreten von Starkregen verhindert werden. Eine besserer Abfluss in den Burgerwiesingerbach soll dadurch ermöglicht werden.
Nach langen Vorbereitungen und Mühen des Dorferneuerungsvereins, allen voran der Obman OV StR Manfred Daniel, war es am 27. Juli 2024 endlich soweit, die 800 Jahr Feier der KG Mühlfeld war am Programm und auf Schiene. Man entschloss sich auf Grund des schönen Wetters die Feier im Freien abzuhalten. Daher wurde das Rednerpult und die Sesseln im Schatten gegenüber dem Spielplatz aufgestellt. Auch die 5 Musiker der Bürgermusikkapelle Gars am Kamp, welche mit 5 Stücken die Feier umrahmten, konnten sich neben der Rednerbühne positionieren und fanden genügend Platz.
Bürgermusikkapelle Gars am Kamp
Bereits ein halbe Stunde vor Beginn (19:00 Uhr) trafen viele Mühlfelderinnen und Mühlfelder ein, auch jene die bereits vor längerer Zeit weggezogen waren, aber viele Kindesjahre in Mühlfeld verbrachten. Es ergeben sich gleich viele nette Gespräche und manche freuten sich Personen zu treffen, welche sie schon lange nicht mehr gesehen hatten. Nach und nach füllten sich die Reihen und auch die Ehrengäste wie BGM Mag. Lentschig, einige Gemeinderäte und Stadträte von Horn trafen pünktlich ein. Natürlich auch unser Stadtpfarrer Pater Albert Groiß kam rechtzeitig und war bemüht jeden persönlich mit Händedruck zu begrüßen. Viele Männer kamen bereits mit Gilet und Lodenjanker welche eigens für die 800-Jahr Feier entworfen und angefertigt wurden. Die für die Damen bestellten Rücke und Blusen wurden aber leider bis zur Feier nicht rechtzeitig fertig. Eintreffen der Festgäste 800-Jahr Feier:
Mit einem Musikstück der Bürgermusikkapelle von Gars startete fast pünktlich um 19:00 Uhr die 800-Jahr Feier, welche für eine Stunde anberaumt war:
Nun war es endlich soweit, der Ortsvorsteher StR. Manfread Daniel konnte alle anwesenden Gäste, im Besonderen Bgm. Mag. Gerhard Lentschig, Fr. Abg. z. NR Martina Diesner-Wais, Stadtpfarrer Albert Groiß, das Feuerwehr Kommando, einige Gemeinde= und Stadträte von Horn und schließlich alle anwesenden Gäste recht herzlich begrüßen:
Begrüßung durch OV StR Manfred Daniel
Auch der Pater Albert Groiß begrüßte alle Gäste und erklärte den Sinn und die Bedeutung der Hl. Anna, welche für das Dorf auch als Schutzpatronin dient und beim Annakirtag am folgenden Sonntag nochmalig gefeiert wurde. Mit einer Segnung und einem gemeinsamen Gebet schloss er seine Rede:
Nach einem neuerlichen Musikstück, bedankte sich OV StR Manfred Daniel bei allen ehemaligen und bereits verstorbenen Mühlfelderinnen und Mühlfeldern welche das Dorf in den letzten Jahrzehnten aufgebaut und gestaltet haben. Eine kurze Gedenkminute.
Nach einem neuerlichen Musikstück, erzählte uns der Festredner OV StR Manfred Daniel in einer kurzen Replik viel Spannendes über die Geschichte der letzten 800 Jahre des Dorfes Mühlfeld, welche aber in Wirklichkeit bereits vor über 7000 Jahre mit Plateau-Rand-Siedlungen der Urnenfeldkultur begann. Ein geschliffenes Lochbeil, datiert ca. 5000 vor Chr. gefunden im Weingarten von Josef Daniel sen. war ein anschaulicher Beweis dafür und konnte neben dem Rednerpult besichtigt werden. Im Schnelldurchlauf skizzierte der Festredner die wichtigsten Ereignisse und Jubiläen (800 Jahre Mühlfeld, 130 Jahre FF-Mühlfeld, 30 Jahre Dorferneuerungsverein u. 20 Jahre DGH Mühlfeld). Die erste urkundliche Erwähnung des Dorfes war um 1223 aber mit dem damaligen Ortsnamen „Mulueld„. Aber auch das damalige Wappen der Mühlfelder um 1434, mit Mühlrad im Schilde, darüber ein Stechhelm und kleineres Mühlrad sehr imposant. Im angrenzenden Taffatal gab es früher viel Mühlen. Eine er bekanntesten war die Raschmühle, welche seit 1913 im Besitz der Familie Rasch ist. Hans Rasch war der erste Bürgermeister von Horn (1970 – 1984) und in dieser Zeit wurde das Dorf Mühlfeld als KG in die Gemeinde Horn eingegliedert. Zuvor hatte Mühlfeld von 1850 – 1970 seine eigene Verwaltung (Gemeindehaus Nr. 25) und auch Bürgermeister. Der letzte welche noch vielen bekannt ist und war, Hr. Anton Glanz Mühlfeld Nr. 16. Die Dorfkapelle wurde im Jahre 1846 fertiggestellt und der „Unbefleckten Empfängnis“ geweiht. 2 Steinerne Gedenktafeln in der Kapelle erinnern an die gefallenen Mühlfelder der beiden Weltkriege. Fr. Rosina Amon als Vorbeterin und Läuterin der Glocke und Fr. Antonia Reisenhofer leisteten Jahrzehnte lang unentgeltlich ihre Arbeit im Dienste der Pfarre Horn. Die Freiwillige Feuerwehr Mühlfeld begann ihr Wirken ab 1894. Während des Weltkrieges gab es eine Frauenfeuerwehr. Während die Feuerwehr früher mit heftigen Stall= und Scheunenbränden zu kämpfen hatte sind es heutzutage eher technische Einsätze wie z.B: Hochwasser im Jahr 2010. Die derzeitige FF Mühlfeld kann sich vieler junger Kameraden und Neuzugänge erfreuen und ihr Bestand ist sehr gut abgesichert. Aber auch die Entstehung des DGH in den Jahren 1999 – 2004 unter der Führung des Dorferneuerungsvereins belebte das Dorf ungemein und trug zur Festigung der Dorfgemeinschaft bei. Immer wieder gibt und gab es viele Aktivitäten des Dorferneuerungsvereins wie Maibaumaufstellen, Ratschen, Sternsingen, Eisstockschießen, Schnapsen, Adventmarkt, Annakirtage, Florianimessen usw. Aus diesem Anlass wurden einige Vorstandmitglieder und Vorstandmitgliederinnen mit dem bronzenen / silbernen Ehrenzeichen für besondere Verdienste um die Stadt Horn ausgezeichnet:
Aber auch der Festredner, Ortsvorsteher StR Manfred Daniel, wurde für sein unermüdliches Engagement für das Dorf Mühlfeld mit dem goldenen Ehrenzeichen für besondere Verdienste um die Stadt Horn ausgezeichnet. Es gratulierten ihm alle Ehrengäste:
Zu Allerletzt bedankten sich Bgm. Mag. Gerhard Lentschig und Fr. Abg. z. NR Martina Diesner-Wais mit ihren netten Worten bei allen anwesenden Funktionären des Dorferneuerungsvereins, der Feuerwehr, des Pfarrgemeinderates, dem Festredner StR Ortsvorsteher Manfred Daniel für ihr Wirken und das die tolle Dorfgemeinschaft weiter so fortbestehe wie Sie derzeit ist:
Bgm. Mag. Gerhard Lentschig
Fr. Abg. z. NR Martina Diesner-Wais
Einen persönlichen Dank mit Blumenstrauß und Gutscheinen gab es für die tatkräftige Unterstützung bei der Erstellung der 116 seitigen Festschrift durch Dipl. Gesundheits- u. Pflegelehrerin Michaela Widhalm und DI Miriam Widhalm, Bsc.
Mit der ersten Strophe, der NÖ Landeshymne wurde der festliche Teil der 800-Jahr Feier beendet. Nach dem schönen festlichen Teil mit viel Geschichte, Erinnerungen, Repliken, Ehrungen, Gedenken und Danksagungen konnten sich die Festgäste samt allen Anwesenden Personen dem gemütlichen Teil der Feier zuwenden. Für das gemütliche Beisammensein auf Heurigenbänken und Tischen war mit einem köstlichem Fass Hubertus Bräu, Debreziner oder Sacher Würsteln mit Semmeln oder Salzstangerl gesorgt. Auch Frucade, Mineral und Wein konnte man sich holen. Eine Besonderheit für den süßen Gaumen gab es ebenfalls in Form einer 800-Jahr Torte und einem riesigen Prügelkrapfen. Besonderen Dank für die wundervolle Herstellung an Claudia Landauf vom Dorferneuerungsverein:
Ein abschließender Dank an alle Mitwirkendedieses schönen Festes. Es wird Allen in guter Erinnerung bleiben!
Seit kürzer Zeit ist die Ortskapelle von Mühlfeld auch im digitalen Kirchenführer des Pfarrverband im Horner Becken erfasst. Es gibt einige Fotos vom inneren der Kapelle und ein Drohnenvideo. Bist du vor Ort kannst du mit dem Qr-Code welcher sich rechts neben dem Eingangsbereich befindet ebenfalls die Details zur Ortskapelle abrufen.
Alle wahlberechtigten Einwohner von Mühlfeld können am 29.09.2019 im Sprengel XI (Dorfgemeinschaftshaus Mühlfeld 55) zwischen 9:00 und 11:30 Uhr ihre Stimme abgeben. Ist jemand verhindert und kann nicht direkt im DGH wählen gehen, dann gibt es die Möglichkeit mit einer rechtzeitig beantragten Wahlkarte (Wahl mit Briefkuvert) ebenfalls seine Stimme abzugeben.
Für den Busverkehr nach Mödring und Breiteneich gilt jedoch wie bereits angedeutet, dass dieser am Wochenende nicht aufrecht gehalten wird und nur an Wochentagen besteht. Dadurch ergeben sich erneut erhebliche Defizite im öffentlichen Personenverkehr Horns. Zudem sind die beiden übrigen Katastralgemeinden Doberndorf und Mühlfeld (mit einer Ausnahme frühmorgens) überhaupt nicht in das öffentliche Verkehrsnetz integriert.
Wohnbevölkerung 2017: 132, Wohnbevölkerung 2001: 109, Fläche: 4.9 km², Gebäude insgesamt: 54, Gebäude mit Hauptwohnsitz: 41, Nebenwohnsitzfälle: 27 Arbeitsstätten: 0, Land- und forstwirtschaftliche Betriebe: 14, Nahversorger: 0, ÖPNV-Haltestellen: 1, Dorferneuerung: Ja, Gemeinschaftshaus: Ja
Ruhig, gepflegt, natürlich, grün, gemeinschaftlich, tierlieb, feiernd, geschützt Abb. 1.28: Renaissance Pestsäule an der Straße nach Horn, Homepage Mühlfeld Karte 1.29: Logo der Homepage der Katastralgemeinde Mühlfeld, Homepage Mühlfeld
Der Sportplatz befindet sich direkt neben einer Straße und ist nicht umzäunt. Diese fehlende bauliche Maßnahme gefährdet unaufmerksame Kinder. Die Gemeinde hat außerdem eine sehr aktive Freiwillige Feuerwehr, die stark zum Vereinsleben von Mühlfeld beiträgt
In Mühlfeld überwiegen mit 71 % der Gesamtfläche (4,90 km2) die landwirtschaftlichen Flächen. Diese befinden sich vor allem nördlich und südlich um den besiedelten Bereich von Mühlfeld. Im Osten dominieren forstwirtschaftlich genutzte Flächen. In Mühlfeld befanden sich 2001 14 land- und forstwirtschaftliche Betriebe, allerdings keine einzige gewerbliche Arbeitsstätte.
Die Gemeinde hat außerdem eine sehr aktive Freiwillige Feuerwehr, die stark zum Vereinsleben von Mühlfeld beiträgt.
Auch in der Katastralgemeinde Mühlfeld befindet sich ein Dorfgemeinschaftshaus, welches im Sommer 2017 umgestaltet wurde. Im Rahmen der Dorferneuerung wurden Projekte, wie etwa der Bau eines Kinderspielplatzes oder die Etablierung einer Büchertauschbörse, durchgeführt. (vgl. KG Mühlfeld, 2017)
Obwohl das Einkaufszentrum Horn und die „goldene Meile“ an das Siedlungsgefüge anschließen, sind die Verflechtungen zum Stadtkern – insbesondere bezogen auf den Fuß- und Radverkehr – bislang noch ausbaufähig.
Es ist nicht klar, weshalb zwischen den Gemeinden der momentan inaktiven Kleinregion Kamp-Taffatal kein Zusammengehörigkeitsgefühl besteht.
Denn es gibt zwar viele Aufenthaltsflächen in der Innenstadt, doch die Qualität derer schwankt sehr stark. So ist zwar beim Kreisverkehr viel Grün, aber es ist sehr laut. Allgemein ist es relativ laut, da sehr viel Verkehr durch die Innenstadt rollt.
Es ist nämlich so, dass trotz der guten Abdeckung mit verschiedenen Nahversorgern, etc. das Auto das wichtigste Fortbewegungsmittel in der Innenstadt ist. Ebenso ist die Innenstadt gut durchwegt und untertags ist fast alles fußläufig in kurzer Zeit erreichbar. FußgängerInnen gibt es zwar auch viele, aber ein Großteil derer ist auf dem Weg zum oder vom Auto.
Am Hauptplatz befinden sich bereits viele Lokale und Geschäfte, die Kunden aquirieren, jedoch auch viel Leerstand. Wichtig für die Zukunft wäre, dass man diesen guten Nährboden nutzt und leerstehende Flächen reaktiviert.
In den vergangenen Jahren war der allgemeine Rückgang der landwirtschaftlichen Arbeitsplätze, das sogenannte „Bauernsterben“, auch in Horn zu spüren. Es gibt daher relativ wenige Haupterwerbsbauern, die dafür durchschnittlich sehr große Flächen besitzen. Der Trend zu weniger Bauern mit größeren Flächen ist gut zu erkennen. Um nun alle, auch die nebenerwerbstätigen, Bauern zu stärken, ist es wichtig, die regionalen Vorzüge und Produkte, die zweifellos vorhanden sind, noch stärker zu präsentieren.
Prinzipiell sollen die bäuerlichen Betriebe stärker als nachbarschaftliche Nahversorger fungieren, gerade auch für die Katastralgemeinden. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen die Menschen aber auf dieses Angebot aufmerksam gemacht werden.
Die Horner Innenstadt leidet ebenfalls unter diesen Umständen, da die Kund*innen entweder von zuhause aus einkaufen oder in das Einkaufszentrum fahren.
Ein ganz anderes Bild ergibt sich beim Blick auf die öffentliche Verkehrserschließung der weiter vom Stadtzentrum entfernten Katastralgemeinden. So sind die Ortschaften Doberndorf und Mühlfeld überhaupt nicht in das lokale Busnetz integriert und ihre Bewohner*innen dadurch auf den privaten PKW angewiesen.
Besonders in den Katastralgemeinden sind die Zustände der Bäche, auch durch die Kanalisierung, kritisch und die Bachufer haben wenig Aufenthaltsqualität.
In den Katastralgemeinden soll das fehlende Angebot eines Nahversorgers mittels fahrendem Supermarkt ausgeglichen werden.